Basisinformationen zur Luftfederung

Einsatz-Schwerpunkt: "wenn jedes Gramm zählt", Geschwindigkeit, "Rennen"

Konsumenten-Ziel: Vorteile von Federung nutzen, möglichst geringes Gewicht

Rad-Typen: Renn-Räder, "Leichtbau-Räder"

Im Segment "Renn-Rad" gibt es derzeit kein vergleichbares Federungs-System;
wir stellen Ihnen deshalb die wichtigsten Produkteigenschaften der AIR-Serie vor.

KriterienAIR Serie
Haupteigenschaft

Das Federungsystem wurde gewichtsoptimiert ausgelegt
Vorteile:
- das bewährte Federungssystem ist jetzt auch als  „light“-System einsetzbar
- Druckluft ist ein bewährtes (Fahrzeugbau) Federungsmedium

Konstruktion

- bewährte Liniearkugellager als zentrales Führungs-Element
- Druck-Luft (ca. 10 bis 15 bar) in einer Hohlkammer als Federungselement
- Stahlseele (nimmt die Erschütterungen auf) als Hohlwelle

Austausch belasteter
Federungselemente

konstruktionsbedingt nicht nötig;
Luftdruck kann über druckgeeignete Luftpumpe angepasst werden.

Wartungsaufwand NEIN (lediglich der Luftdruck sollte in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden)
Gewichtsanpassung und Feineinstellung Luftdruck wird über druckgeeignete Luftpumpe eingestellt.
Gewichts-Bilanz  

circa + 250 gr.
(mehr Gewicht im Vergleich zu ungefedertem Rad mit Standard Sattelstütze)

Nachrüstbarkeit alle gängigen Rahmendurchmesser werden als Vollmaß gefertigt
Federungswirkung  
Ansprechverhalten bei Vibrationen

sehr schnell, konstruktionsbedingt, da Linearkugellager geringste Reibung aufweisen
und Luftkammer hohe Reaktionsgeschwindigkeit hat (dies ist umso wichtiger da hohe Geschwindigkeiten gefahren werden)

Federungseffektivität

deutlich spürbare Verbesserung;
ein erheblicher Teil der Belastungen wird reduziert – ca. bis 80% (Federungswirkung hängt ab von Fahrergewicht, individuell eingestelltem Luftdruck des Federungssystems, gefahrener Geschwindigkeit)

Vorteile für den biker

- weniger Gesundheitsbelastungen durch Vibrationen und Stöße (durch die hohen Reifendrücke und die Geschwindigkeit übertragen sich ungefedert während der Fahrt erhebliche Kräfte auf das Skelett).
- weniger Ermüdung durch geringere Belastung der Gesamt-Muskulatur (Erschütterungen, die auf den Körper einwirken, müssen von der Muskulatur reduziert werden, dies ermüdet auf die Dauer einer Tour oder während eines Rennens, zusätzlich in erheblichem Maß – siehe Forschungs-Studien der Deutschen Sporthochschule Köln).